Bärenkopfstein

 

BRÜDERCHEN UND SCHWESTERCHEN

 

Hexenbergstein

 

 

 

 

 

 



 

 

Eine Halbtageswanderung der besonderen Art
Strecke ca. 14 km.

 

 



Lerchenspornweg

 

Unsere Wanderung führt uns vom Bärenkopf (293,6 Meter ü. NN) zum Hexenberg (298,9 Meter ü .NN ).
Wir steigen im Hohenhauser Rotenberg in Höhe des Tiefentaler Wasserbehälters in den Wanderweg ein, folgen dort der Markierung des Lerchenspornweges (weißes Rechteck auf schwarzem Grund) in Richtung Bärenkopf (hier erfreuen uns im Frühjahr immer wieder der Lerchensporn und andere Kleinode mit ihrer blühenden Pracht). Über den Bärenkopf hinaus bewegen wir uns bergab auf dem Lerchenspornweg in Richtung Tevenhausen, wo wir an der Talsohle den Ausblick in Richtung Langenholzhausen mit dem Triangelsberg und seinen sichtbaren Abbruchkanten der Steinbrüche genießen können. Wir folgen dem asphaltierten Wirtschaftsweg nach Tevenhausen hinein. Die L 961 queren wir beim Auftreffen nach rechts und kommen nach kurzer Wegstrecke am
Tevenhauser Krug vorbei, folgen weiterhin dem Lerchenspornweg, der bald mit einer Richtungsänderung nach links durch die Wohnbebauung in den Forst hinein wechselt.

Während des jetzt erfolgenden (starken) Anstieges können wir hier einen exzellenten Ausblick auf das Tal der Osterkalle genießen. Am Ende des Anstieges erwarten uns
uralte Eichen, welche uns daran erinnern, wie gewaltig Natur sein kann!
 

 

Lerchenspornweg bei Tevenhausen

Rundwanderweg A1

Karl-Bachler-Weg

Extertalpfad

Kalletalpfad

 

Rein geographisch lassen wir den Triangelsberg linker Hand liegen und folgen dem Lerchenspornweg bis wir auf den Hohlenweg treffen. Hier verlassen wir den Lerchenspornweg, welcher auf den X2 wechselt und links abgeht Richtung Elfenborn. Wir folgen dem Hohlenweg bergab bis fast zum Fußpunkt des Weges. Dort folgen wir dem in diesem Bereich nach links abgehenden Rundwanderweg A1 bis über die Waldkante hinaus und wechseln dort auf den nach links, bergangehenden  X4 (etwas versteckt liegend). Wir folgen ihm dann in nordöstlicher Richtung, kommen an einem Gehöft links des Weges liegend, vorbei und biegen in diesem Bereich rechts ab. Nachdem wir die hier zu erklimmende Anhöhe mit dem traumhaften Ausblick (Ruhebank) geschafft haben, folgen wir weiter dem X4 in den lichten Buchenwald hinein und stoßen dann nach kurzer Zeit auf den querverlaufenden Extertalpfad (Weißer Kreis mit E), welcher hier gemeinsam mit dem Kalletalpfad (weißer Kreis mit K) und dem Burgensteig (X2) verläuft. Der X4 biegt hier nach links ab, wir aber ändern unsere Richtung nach rechts auf den Kalletalpfad. Diesem folgen wir mit späterer Querung der K45 weiter durch den Heidelbecker Knick an einem Rastplatz (Wegegabelung rechts ab) vorbei zur Rasthütte im Forst.

Unser sich weiter durch den Mischwald schlängelnder Weg (an Hügelgräbern vorbei) lässt uns, wenn wir etwas abseits des Weges gehen, Blicke auf Kohlbeet und das Tal der
Osterkalle werfen. Er führt uns weiter bis zum Auftreffen auf die L 962, welcher wir dann bergab nach rechts ihrem Verlauf ein paar hundert Meter folgen, bis wir wieder nach links in einen Waldwirtschaftsweg abbiegen und Abschied von der Asphaltpiste nehmen. Nun wandern wir weiter auf diesem Weg  etwa  1 km  bis zum Scheidepunkt des Kalletalpfades vom Extertalpfad und vom Burgensteig.
 

 

 

 

 

Dies ist etwa im Bereich des Buntenberges, welcher sich dann linker Hand erstreckt. An diesem imaginären Kreuzungspunkt führt unsere Route der Markierung A1 folgend fast geradeaus, während der Extertalpfad und der Burgensteig links abgehen. Nach kurzer Zeit kommen wir am sogenannten „Heldenhain“ einer Gedenkstätte für die Toten des ersten Weltkrieges vorbei. Links und rechts im Forst findet man außerdem noch etliche Hügelgräber aus längst vergangenen Zeiten.
 

 


Heldenhain


 

 

Nun nehmen wir aber auf dem A1 die letzten Meter unter Schusters Rappen, welche uns dann zu unserem Ziel ......dem Hexenberg führen.

Hier genießen wir dann, an dem mit Ruhebänken versehenen Aussichtspunkt den einzigartigen Blick Richtung Herbrechtsdorf ins Kalletal mit Aussicht auf den Rafelder Berg und seinem höchsten Punkt (332,5 Meter ü. NN).
 

 


Blick nach Herbrechtsdorf

 

 

Rast und Erholung findet hier jeder auf seine Weise. Wem danach ist, der kann vom Fuß des Hexenberges (dem A1 geradeaus bis zur Strasse „Hinter den Linden”) folgen in den Ortskern von Lüdenhausen, dem Ausrichter das Kalletaler Wandertages 2003 wandern und in der Gaststätte Lindenkrug (Montag Ruhetag) seinem Körper eine Stärkung gönnen.
 

 




 

 

 

Für ganz Unermüdliche bietet es sich auch an, nicht geradeaus, sondern etwas unterhalb des Hexenberges nach rechts abzubiegen und hier dem Rundwanderweg A1 und dessen Verlauf über den Stuhrenweg zu folgen.
An einer kleinen Brücke geht es dann links ab in den Triftenweg in Richtung Herbrechtsdorfer Straße.
Hier kann man dann voraus die
Gaststätte Lanwermann (Montag und Dienstag Ruhetag) mit ihrer Ponyranch sehen und dort einkehren oder sich abholen lassen.
 

 

 

 

 

Nun stellt sich wohl allen die Frage, wieso besondere Wanderung und dann auch noch die Namensgebung “Brüderchen und Schwesterchen”.
 

 

 

 

 

Hier die Erklärung:
Wie Sie bemerken werden, steht auf dem Bärenkopf sowie auf dem Hexenberg jeweils ein steinerner Hinweis mit einer auf seinen Standort bezogenen Inschrift.
Diese beiden Steinteile waren einmal ein steinerne Einheit, jedenfalls in der Zeit ihrer eigenen Wanderung (während der Eiszeit) vom hohen Norden bis hier her zu uns.
Nachdem dieser Findling aber durch die Spende eines Hohenhauser Unternehmers in die Hände zweier engagierter Kalletaler Bürger gefallen war, wurde er mit leichter Gewalt gesprengt und zweigeteilt.
Die beiden Teile haben nun ihre Ruhe an diesen beiden Plätzen gefunden und der Wanderer geht von einem Stein zum anderen Stein und der Kreis schließt sich. Per Schusters Rappen wird auf diese Weise eine Brücke geschlagen von einem Ortsteil des Kalletales zu einem anderen.
Und so wie die Steine hier ruhen, sollen auch die Wanderer an dieser Stelle ruhen und die Aussichten, Eindrücke und die Ruhe genießen und in sich wirken lassen und sich bewusst werden wie einzigartig unsere Natur und Umwelt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Sinn

FRISCH AUF

Berthold Schulz
(Kalletaler Wanderwart)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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