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Stephan Ludwig Jacobi

 

 









 

 


Hinweis auf einen berühmten Sohn des Ortes gibt das Jacobidenkmal an der Lemgoer Straße. Die deutschen Fischereivereine ehrten mit ihm den Begründer der künstlichen Fischzucht, Stephan Ludwig Jacobi. Dessen Forellenzucht war seinerzeit weithin bekannt. Nachdem er im Jahre 1765 im „Hannoverschen Magazin“ über seine Erkenntnisse berichtet hatte, stand Jacobi mit bedeutenden Naturforschern des In- und Auslandes in Korrespondenz. Bei der Anlage von Fischteichen holte man gern seinen Rat ein. Es ist überliefert, dass ein Brief aus dem Ausland, gerichtet „an den Fischmaker in Deutschland“ richtig bei ihm ankam.

 

Stephan Ludwig Jacobi

 


Heute trägt die Hohenhauser Realschule den Namen Jacobis. Außerdem weist die Straße „An Jacobis Hofe“ auf seinen ehemaligen Wohnsitz hin, und Jacobis Mühlenteich im allgemeinen Sprachgebrauch auch Ententeich genannt, ist ebenfalls ein Hinweis auf sein Wirken!

 

Jacobis Mühlenteich

 


Das Denkmal hat die Inschrift „Dem Begründer der künstlichen Fischzucht, Stephan Ludwig Jacobi, geboren Hohenhausen 1711, gestorben daselbst 1784. Die deutschen Fischereivereine.“ Unter dieser Inschrift ist das Familienwappen eingemeißelt: Sechs Birnen und ein Anker. Das 1896 errichtete Denkmal wurde vor rund 50 Jahren von den ortsansässigen Steinmetzen Rudi Friedrichs und Günter Sandmann aufgearbeitet und saniert.

 

Inschrift des Jacobidenkmals

 


Zu den Aufgaben des Heimat- und Verkehrsvereins Hohenhausen gehört auch die Pflege des Denkmals. Nachdem die nicht mehr standfesten hohen Tannen rings um die Anlage weichen mussten, pflanzte der Heimat- und Verkehrsverein dort Rhododendren an. Seither wirkt das Fleckchen um das Jacobidenkmal deutlich heller und freundlicher.
 

 

Jacobidenkmal