Jacobi umrundet

Eine Wanderung im Zeichen der Windrose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangspunkt zu dieser Kurzwanderung ist der Hohenhauser Marktplatz mit dem hier liegenden Bürgerhaus und der Corves Mühle. Sie wird uns den Geburtsort Jacobis aus allen Himmelrichtungen vor Augen führen.

 

Ablaufpunkt: Bürgerhaus mit Pauluskirche



 

 

Als Orientierungshilfe dienen zeitweise die Wanderzeichen X7 und X4, welchen wir vom Ablaufpunkt aus erst einmal folgen. Vom Bürgerhaus wandern wir in nördlicher Richtung am ehemaligen Gasthaus Böke vorbei scharf links ab in die Strasse “An der Kalle”. Diese wandern wir entlang, treffen auf die Strasse “Schmiedeberg”, folgen weiterhin dem Wanderzeichen X. Auf dieser Wegstrecke ist das Flair der alten dörflichen Struktur Hohenhausens noch gut zu erkennen.

 

An der Kalle entlang

 

 

Im Bereich der Strasse “In den Ellern” verlassen uns die X-Wege nach links, wir aber gehen geradeaus leicht bergan die Strasse “Diekbrede” hoch. An deren Ende überqueren wir die “Hohenhauser Strasse” und gehen geradeaus in die Strasse “Schürenbreder Weg”, welcher wir immer geradeaus folgen. Am Schulzentrum vorbei (in welchem auch die Stephan–Ludwig-Jacobi-Realschule angesiedelt ist) kommen wir im Bereich eines links liegenden Hofes an eine Durchfahrsperre. Hinter dieser biegen wir rechts ab in einen Feldweg (Schellental). Wir folgen diesem bis zu einer scharfen Linkskurve. Hier biegen wir nach rechts ab, gehen bergan an einer Bankgruppe vorbei auf ein kleines Waldstück zu.

 

Das Schellental im Frühling

 

 

Rückwärts blickend sehen wir auf den Rafelder Berg (links) und den Selser Berg (rechts). Oben angekommen gehen wir geradeaus ins Wäldchen des Kordhanken Berges hinein, leicht links, treten aus dem Wald heraus und können von einer hier stehenden Bank aus auf Teile der Heimat Stephan Ludwig Jacobis blicken. Am Horizont sehen wir die Wohnbebauung Westorfs.

 

Blick hinüber nach Westorf

 

 

Leicht links über der Feldkante sind die sogenannten “Drei Bäume” zu sehen.

 

Letztes Sonnenlicht auf Ähren und

 

 

Wir gehen nun rechts den Feldweg an der Waldkante entlang , dann kurz durch den Wald, dem Feldweg folgend und kommen zu einem asphaltierten Feldwirtschaftsweg. Hier treffen wir wieder auf das Wanderzeichen X7. Auf dem Weg dorthin erkennt man sehr gut die Siedlungsstruktur Hohenhausens. Sogar ein Blick gen Porta Westfalica mit Wiehengebirge und Weserberge ist bei guter Sicht möglich. Ebenso ist der Möllenberg über Dalbke mit seinen Windkraftanlagen zu sehen.

 

Aussicht über Hohenhausen in Richtung Brunsberg

 

 

Wir folgen nun dem X bergab über den “Pinningsweg”. Beim Auftreffen auf die Strasse “Reisental” verlassen wir den X7,gehen ca. 30 Meter nach links, dem Zeichen X4 folgend, in einen kleinen Fußweg rechts hinein. Diesem folgen wir bis zur Strasse “Mühlenbrede”. Dort geradeaus bis zu einem mit Sperrbaken versehenen Fußweg, welcher uns zur B 238 (Gasthaus Lindenkrug) führt. Diese queren wir, gehen auf dem Bürgersteig kurz nach links ( X4 geht am Gasthaus rechts vorbei), dann nach rechts in  die “Westorfer Strasse”.

 

Übergang Lindenkrug

 

 

Wir wandern auf dem Bürgersteig weiter, am Aldi vorbei immer dem Straßenverlauf folgend in die Wohnbebauung Westorfs hinein. Dort angekommen sehen wir nach kurzer Wegstrecke links das Gasthaus “Zum Stillen Eck”. Hier gehen wir rechter Hand kurz in die Strasse “Brunsberg” und nach ein paar Metern in die Strasse “Brede” wieder rechts hinein. Diese Strecke führt uns nun erst steil bergan, in der Folge aber dann flach immer vor dem Wald des Brunsberges entlang.

 

Stilles Eck im Fokus

 

 

Im Bereich einer scharfen Kurve mit einer rechts liegenden Streuobstwiese ist ein wunderschöner Ausblick auf das unter uns liegende Hohenhausen und den nun gegenüberliegenden Kordhanken Berg (unserem ersten Aussichtsspunkt) möglich.

 

Ansicht Hohenhausens mit Kordhankenberg

 

 

Der weiterführende Weg zeigt uns dann die sanften Hügel des Rotenberges, des Rafelder sowie des Selser Berges und das davor liegende Tal der Forelle, den Schaffens- und Wirkungsbereich des Hohenhauser Bürgers Jacobi.

 

Blick auf Rotenberg, mittig der Einschnitt des Öfingstals

 

 

Bald treffen wir auf einen querverlaufenden Feldwirtschaftsweg, wo auch das Wanderzeichen X4 wieder unser Begleiter wird. Dem Zeichen folgen wir in seinem Verlauf bergab bis wir auf einen asphaltierten Weg, den “Römerweg”, treffen. Ihm folgen wir nach rechts am Hof Weege vorbei bis zum Parkplatz des beheizten Freibades. Diesen überqueren wir, gehen rechts am Freibad mittels des Fußweges vorbei bis zum ehemaligen Minigolfgelände.

 

Römerweg, Blickrichtung Hof Weege

 

 

Wir wandern durch links befindliche Sperrgitter (der X4 verlässt uns geradeaus), folgen dem Fußweg in Richtung der unterhalb des Jahndenkmals liegenden Teichanlage, welche den Namen “Jacobis Mühlenteich” trägt.

 

Westerkallezufluss im Bereich Fußweg am Freibad

 

 

Es geht weiter rechts am Teich vorbei mit Blick auf den Hang des Parks und dem darin befindlichen Denkmal für den Turnvater Jahn. Diesen Bereich verlassen wir über den Parkplatz und gehen rechts zur B 238.

 

Enteneiland in Jacobis Mühlenteich

 

 

Nach Queren der Bundesstrasse folgen wir dem Bürgersteig nach links und kommen dann am Einmündungsbereich der Hohenhauser in die Lemgoer Strasse zum Denkmal des Begründers der künstlichen Fischzucht. Nach Inaugenscheinnahme der Anlage gehen wir kurz in die “Hohenhauser Strasse” hinein, nach ca. 50 Metern scharf nach links in die Strasse “An Jacobis Hofe”. Ab hier sind auch die Wanderzeichen X7 und X4 wieder unsere Begleiter. In der Strasse befindet sich übrigens das Geburtshaus Jacobis (zweites auf der rechten Seite).

 

Denkmal Stephan Ludowig Jacobis

 

 

Der alten Dorfstrasse folgen wir bis zu einer Holzbrücke. Mittels dieser überqueren die hier verlaufende Westerkalle und biegen nach rechts auf den Mühlendamm. Nach kurzer Wegstrecke kommen wir zu Corves Mühle, gehen rechts daran vorbei und sind wieder an dem Ausgangspunkt unserer Wanderung - hoffentlich voller Bilder und Eindrücke der Strecke.

 

Endpunkt Corvesmühle

 

 

Wenn wir  am  Marktplatz an der Stelle, wo wir zu Begin links gegangen sind, der Strasse “Am Markt” nun nach rechts folgen, erreichen wir ein kleines, anheimelndes Cafe, wo man sich bei Kuchen oder anderen kleinen Leckereien auch stärken könnte. Gleich ums Eck liegt übrigens die wunderschöne sehenswerte Pauluskirche, in deren Bereich sich auch die letzte Ruhestätte von Stephan Ludowig Jacobi befindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strecke ca. 8,5 km
Wanderzeit ca. 3,0 Stunden
Kartengrundlage: Nordlipp. Bergland, Grüne Reihe
Maßstab 1:25000

 

 

 

 


Ein frohes
FRISCH AUF

Berthold Schulz
Kalletaler Wanderwart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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