Die Fortsetzung der Geschichte von der Umgestaltung des Parks an Jacobis Mühlenteich.

Erzählt von Berthold Schulz.

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Da war doch noch was………

Die Zwergengeschichte, Teil 2.

Hier ist sie, die Fortsetzung der Geschichte der Zipfelmützenträger und ihrer Arbeit im Park am Teich, welcher den offiziellen Namen Jacobis Mühlenteich trägt, den einheimischen Bewohnern als Ententeich bekannt ist und wo mitten im Grün ein Denkmal an „Turnvater Jahn" erinnert.

 

 

Drei Jahre sind nun die Westerkalle hinabgeflossen seit man das letzte Mal von den Zipfelmützenträgern, ihren Unterstützern und der anscheinend nie endenden Arbeit hörte. Was aber nie bedeutet hat, dass Untätigkeit im Park herrschte!!! Es ist nun an der Zeit über den Fortgang zu berichten, damit bei vielen Lesern und Bewohnern des Tales der Forelle Neugier geweckt wird, einmal selbst zu sehen, was sich so alles verändert hat.

 

 

Im Jahre der Zipfelmütze 2007 führten die unermüdlichen Zwerge die Arbeit unverdrossen fort und nahmen die Pfade durchs Grün in ihr Visier. Sie begannen mit viel Mühe, Tatkraft, körperlichem Einsatz und auch materiellen Zuwendungen der Obrigkeit, Pfade zu gut begehbaren, ansehnlichen Wegen zu gestalten.

 

 

Das oben schon erwähnte Denkmal erhielt einen neuen gepflasterten Fuß und die zum Rasten gedachten Sitzgelegenheiten an den Wegen wurden komplett überarbeitet und erneuert. Rückschläge durch vereinzelt auftretende Vandalen und ihre „kreativen“ Zerstörungs- und Verschmutzungsaktionen führten zu keiner Entmutigung der kreativen Köpfe, nur zum Kopfschütteln gaben sie Anlass.

 

 

Im darauffolgenden Jahr 2008 gingen die Arbeiten mit einer Generalüberholung des gesamten Wegenetzes weiter. Mit der finanziellen und tatkräftigen Unterstützung einer geldvermehrenden Institution, welche durch ein rotes S als Namenskürzel bekannt ist, wurden im Bereich des Teiches neue Sitzgelegenheiten mit blühendem Umfeld geschaffen. Hierfür an dieser Stelle ein besonderer Dank für dieses punktuelle Engagement.

 

 


So nebenbei sei noch erwähnt, dass diese neuen Rastgelegenheiten manchem, den Zipfelmützenträgern bekannten, aber nicht geliebten Zeitgenossen Tränen in die Augen trieben.
Diese Rastgelegenheiten haben nun mit Absicht keine Rückenlehnen mehr zum Aufsitzen. Somit müssen diese Mitmenschen nun mit ihren Füßen auf der Erde halt suchen und nicht auf den eigentlichen Sitzflächen, auf welche sich Bürger normalerweise mit ihrem verlängerten Rücken setzen.


 

 

Ein gewaltiger Rückschnitt und eine geplant durchgeführte Strukturierung des Baum und Buschbewuchses rundete dann die Arbeit zum Ende des Jahres ab.

Zu Beginn des Jahres der
Zipfelmütze 2009 wurde zum Endspurt der Sanierung geblasen und in mehrmonatiger Aktion die letzte Oase der Wildnis beseitigt.

Die im rückwärtigen Bereich des Jahndenkmals angesiedelte, in die Jahre gekommene Bepflanzung, wurde in mehrwöchigem Einsatz gerodet, geschliffen und in einen für die geplante Aufarbeitung notwendigen Ausgangszustand versetzt.

Dann zogen die Zwerge für einige Zeit in die angrenzenden Berge des Rotenberges und bargen dort mit ihren Händen und Genehmigung der Eigentümer viele, viele Steine in mannigfaltiger Größe und Form. Diese transportierte man dann mit technischer Hilfe, welche die Obrigkeit zur Verfügung gestellt hatte und brachte sie zum Ort des eigentlichen Geschehens, dem Jahnpark.

Hier wurde nochmals sortiert, geplant und in den darauffolgenden Wochen ging es dann Schritt für Schritt an die Umsetzung dieses Planes.

 

 

In die Erde gegraben und fest gefügt, errichteten die Träger der Zipfelmützen aus diesen Steinen eine in weitem Bogen geschwungene, ansehnliche Mauer.
Als dies vollbracht war, wurde die Neuanlage der Bepflanzung in Angriff genommen und alle
Zipfelmützenträger zeigten, dass sie auch über einen grünen Daumen verfügen.
Pflanze um Pflanze wurde wohlüberlegt an ihren Platz gebracht und zu einem neuen Umfeld zusammengefügt.

 

 

Hier gilt ein besonderer Dank auch an die aus der Bevölkerung und den Fachbetrieben gegebenen Hilfen in Form von Ratschlägen,Tipps und finanziellen Zuwendungen. Während der Umgestaltung zeigten sich auch ansonsten scheue Bewohner des Tierreiches und orientierten sich schon einmal im neuen Umfeld, welches ja auch ihre Heimat war und ist.

Zum Abschluss der Pflanzaktion wurde dann im Hang, als Hinweis auf das Landeswappen der Obrigkeit, eine bestimmte Blume mit Rosen nachgebildet.

Nun, so meinten alle am Projekt Beteiligten, ist  der Park und sein Umfeld in einem Zustand, den es zu erhalten gilt und welcher es verdient hat, nicht nur zum Ablagern von Hinterlassenschaften einiger unverbesserlicher Vandalen und der
Exkremente von Vierbeinern zu dienen, sondern ein Ort für Begegnungen und Entspannung für Jung und Alt sein sollte!!

 

 

Ich, als Oberzwerg, bedanke mich als Schreiber dieser Geschichte, bei allen Beteiligten, Obrigkeiten, Vereinigungen, helfenden Händen jedweden Geschlechts, bei den Erdgeistern für das Wetter, bei den Spendern von Material, Finanzen und Hilfsmitteln hiermit nochmals persönlich, aber auch bei den Kritikern für den ein oder anderen nachdenkenswerten Hinweis.

 

 

Damit hat die Geschichte über die Zwerge und den Park ihr Ende gefunden und ICH kann für ALLE sagen...

 

 



ES gab viel zu  tun ....WIR haben es getan !!

Berthold Schulz

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind Sie neugierig geworden auf den ersten Teil der Geschichte?
Hier können Sie ihn nachlesen...