Touren der Hohenhauser Radwandergruppe

 

 

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Das Sommerwochenende am 4./5. September 2010
„Wenn et getz am rechnen anfängt, geht et im Museum!“
Heimatverein Hohenhausen auf Tour an der Ruhr

 

 

 

 

Im Ruhrgebiet erlebten Mitglieder und Freunde des Heimat- und Verkehrsvereins Hohenhausen ihr diesjähriges Sommerwochenende. „Dass es hier so grün ist, haben wir nicht geglaubt“, waren besonders die Radler unter ihnen positiv überrascht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Entlang idyllischer Uferzonen am Fuße steil abfallender Berghänge und vorbei an den Zeugnissen der industriellen Blütezeit des Ruhrgebiets folgten sie dem abwechslungsreichen Verlauf der Ruhr auf dem Ruhrtalradweg. Fünf Stauseen, Zeche Nachtigall, die „Wiege des Bergbaus“, die Inseln des Ruhratolls sowie die Villa Hügel lagen auf ihrer Route.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derweil ließen sich die Kulturfreunde im Heimatverein vom Angebot der „Kulturhauptstadt 2010“ verlocken und waren begeistert von der Margarethenhöhe und dem Museum Folkwang in Essen, vom Gasometer in Oberhausen und dem Deutschen Bergbaumuseum in Bochum: „Wir hätten hier noch viel Zeit verbringen können“, war die einhellige Meinung, als sie den Bus wieder bestiegen, um sich mit den Radlern zur Schiffsfahrt auf dem Kemnader See zu treffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeweils mittags, wenn beide Gruppen zusammenkamen, war Gelegenheit, zwischen Radel- und Kulturprogramm zu wechseln. „So kann jeder nach seinen Interessen oder seiner Kondition sein individuelles Reiseprogramm zusammenstellen“, wissen die Heimatfreunde die Vorteile der Parallelangebote zu schätzen. Und bei schlechtem Wetter im Revier stehen die Radler nicht im Regen: „Wenn et getz am rechnen anfängt, geht et ersma im Museum!“ Die Übernachtung mit Frühstück war für alle im 4-Sterne-Hotel „Raj Mahal“ (Königspalast) mit Spa- und Ayurveda-Bereich in Castrop-Rauxel gebucht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Juli 2010
Auf der Lippischen Fürstenroute ins Kloster
Radtour nach Möllenbeck

 

 

 

 


Auf Engels Hof kamen alle Radler zusammen.

 

 

 

 

Über 1100 Jahre alt ist die bewegte Geschichte des Klosters Möllenbeck. Seine beiden in den Weserauen weithin sichtbaren otto-nischen Rundtürme und die Krypta unter der Kir-che sind die noch erhal-tenen Zeugnisse des 896 von Gräfin Hildburg an dieser Stelle gegründeten Freifrauenstifts. Die übrigen Bauten wurden nach einem Brand vor rund 500 Jahren neu errichtet. Auf der Lippischen Fürstenroute steuerten die Radler im Hohenhauser Heimatverein Möllenbeck an und nahmen sich Zeit, um das alte Gemäuer näher kennen zu lernen.

Pastor Roland Trompeter führte sie, bewaffnet mit einem riesigen Schlüsselbund, durch die gewaltige Klosteranlage, die als eine der bedeutendsten und besterhaltenen des ausgehenden Mittelalters gilt. Hier sei der Sarkophag der Gräfin Hildburg gefunden worden, berichtete der Pastor in der Krypta, die bedingt durch die Hanglage des Klosters einen ebenerdigen Zugang hat sowie Fenster, durch die Tageslicht einfällt. Die über der Krypta liegende, dreischiffige Hallenkirche werde für Festgottesdienste und Hochzeiten noch heute genutzt, habe aber so ihre Tücken: „Heiligabend frieren wir uns hier warm. Dann können Sie an meinem Atem ablesen, was ich predige", umschrieb Trompeter die fehlende Heizung, während draußen die Juli-Sonne strahlte.

Das schöne Wetter hatten die Radler auch bereits bei ihrem Picknick am Varenholzer Fähranleger und der anschließenden Weserkreuzfahrt genossen. Von Hohenhausen aus waren sie über Kalldorf einen Rundkurs durchs Wesertal gefahren und hatten am Abend mehr als 50 Kilometer zurückgelegt.

 

 

 

 


Beim Picknick am Fähranleger

 

 

 

 


Weserkreuzfahrt von Varenholz nach Veltheim

 

 

 

 


Heinz bekommt ein schattiges Plätzchen zugewiesen -
es fehlt allerdings der Überblick.

 

 

 

 


Vor dem Kloster Möllenbeck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20. Juni 2010
Viel Gegend, Käse und der Norderteich
HVV radelte rund um Steinheim

 

 

 

 

 

 

 

 

„Viel Gegend, wunderschön und gut zu radeln,“ kommentierten die Radwanderer im Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen ihre letzte Tour, die sie rund um Steinheim führte. Das malerische Ottenhausen war Start- und Zielpunkt. Von hier aus radelte die kleine Schar am Schloss Vinsebeck vorbei Richtung Nieheim. Im Westfalen Culinarium ließen sie sich den raffiniert zubereiteten Nieheimer Käse schmecken. Einen weiteren Stop machten die Radler am Norderteich bei Billerbeck. Vor fast 900 Jahren wurde der Teich bereits urkundlich erwähnt. Er diente in früheren Jahren dem Fischfang. Heute ist der künstlich aufgestaute See ein Naturschutzgebiet. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen in Ottenhausen, bevor es Richtung Kalletal zurück ging.

 

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18. April 2010
Ein weißes Ross von Karl dem Großen
Heimatverein Hohenhausen radelte im Land des Widukind

 

 

 

 

Nur wenig ist über den Sachsenherzog Widukind, auch Wittekind genannt, bekannt. Dennoch gab er Westfalen und Sachsen regionale Identität und wird sowohl im Westfalen- wie auch im Niedersachsenlied besungen. Grund genug für die Radler im Heimatverein Hohenhausen, dem Mythos seiner Gestalt nachzuspüren.

 

 

 

 


Das Kartoffelhaus in Bünde liegt direkt am Radweg und ist eine gute Empfehlung.

 

 

 

 


Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel hatten sich die Heimatfreunde aufgemacht, das Wittekindsland zu erkunden. Else,
Bolldammbach und Brandbach begleiteten sie auf dem 35 Kilometer langen Rundkurs vorbei an Hiddenhausen, Bünde und Spenge. In Enger machten sie Station an der Stiftskirche mit dem Sarkophag Widukinds und im Widukind-Museum.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier erfährt der Besucher von den Sachsenkriegen (777 bis 785), in denen Widukind erbittert gegen Karl den Großen kämpfte, letztlich aber doch unterlag. Er wurde getauft und der Sage nach erhielt er zu diesem Anlass ein weißes Ross von seinem Taufpaten Karl dem Großen, das sich im Wappen Westfalens wiederfinden soll. Vor seiner Taufe, so weiß die Legende weiter, soll Widukind ein schwarzes Ross geritten haben, an welches heute das Pferd im Wappen des Kreises Herford erinnert. Nach den interessanten geschichtlichen Erkenntnissen ließen sich die Radler noch das als besonders lecker bekannte Eis in Enger schmecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. März 2010
Mit dem Frühling in die Radel-Saison
Tour mit Kaffee und Kuchen

 

 

 

 

Mit dem Frühling starteten die Radler in die Saison 2010. Das Frühlingswetter allerdings ließ auf sich warten und so musste die geplante Boule-Partie im Vlothoer Kurpark ausfallen. Dennoch radelten die Heimatfreunde rund 25 Kilometer über Bentorf, Kalldorf, Vlotho und Bad Seebruch. Vor der Rückfahrt über den Lichtensberg stärkten sie sich bei Kaffee und Kuchen oder Wurstbrot und Bier in der “Wilden Sau”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Touren aus vorangegangenen Jahren:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2009

 

 

 

 

 

2008

 

 

 

 

 

2007

 

 

 

 

 

2006

 

 

 

 

 

2004 und 2005