Über sieben Hügel
 
Hoch auf die Hügel und runter ins Tal,
das ist das Wandern im Kalletal!

 

 

 

 

 

 

 

 

X4 - Karl-Bachler-Weg

 

Diese  etwa 11 km umfassende Rundwanderung beginnt im Kalletaler Ortsteil Heidelbeck am  dort beheimateten, sehenswerten Wald und Forstmuseum und führt  durch Teile der reizvollen, sanft geschwungenen Hügellandschaft des Kalletals.
Zuerst geht es vom Museumshof  mittels des hinter dem Museum liegenden 
Friedhofsweges nach rechts  bergan, wobei nach kurzer Wegstrecke der  Karl- Bachler -Weg (X 4) von links  kommend dazustößt.

 

Beginn: Wald- und Forstmuseum



 

 

Dieser wird  von nun an eine Zeitlang der Wegbegleiter und Orientierungspunkt sein.
Weiter führt der Streckenverlauf an der
Langen Wand entlang , mit  Blick weit ins Kalletal hinein und  hinunter  zum Dorfgemeinschaftshaus von Heidelbeck/Tevenhausen, dem  Ausrichtungsort des Kalletaler Wandertages 2007.

 

Blick übers Dorfgemeinschaftshaus

 

 

Im Kurvenbereich dieses nun leicht bergabführenden Weges nach links abbiegend, geht es in der Folge rechts in einen Buchenbestand hinein und in Serpentinen dem Zeichen X4 folgend steil bergan. Aus dem Wald tretend, dann nach links an einer Hofanlage vorbei und dort gleich wieder  rechts steil  auf die Höhe hinauf.
Hier ist der erste größere Anstieg geschafft und oben trifft der Wanderer auf einen wunderschönen  Familienplatz genannten, neu geschaffenen Rastplatz,  welcher im Jahre 2007 eingeweiht wurde.

 

Familienplatz

Kalletal-Pfad

 

Von diesem Platz aus hat man  wunderschöne  Ausblicke auf die andere Seite, zum Rafelder Berg,  sowie über den  links liegenden Osterberg zu den Windrädern des Kleeberges auf Dörentruper Gebiet.
Weiter geht es nun Karl – Bachlers Spuren folgend  in den Wald hinein und beim  Auftreffen auf einen Waldwirtschaftsweg links auf den
Kalletalpfad ( weißes K in weißem Kreis auf schwarzem Grund) in nördlicher Richtung.
Auf diesem kurzen Abschnitt sind einige der alten Grenzsteine des sogenannten 
Grenzsteinweges mit den Jahreszahlen 1669 zu sehen.

 

Sicht von der Familienbank


 

 

Beim darauffolgenden Auftreffen auf  eine  Waldkante,  kann  man  geradeaus eine   Wanderhütte sehen  ( Zweiländerhütte), an welcher sich Kalletalpfad und Karl-Bachler- Weg trennen .Gegen eine Besichtigung oder Rast an dieser Hütte ist  nichts  einzuwenden, wenngleich die Streckenführung der Rundwanderung  schon  an der  Waldkante nach links dem X 2 folgend abbiegt und man  diesem Zeichen nun für eine kurze Strecke folgt .
Sehr bald  wird ein links liegenden Hof  passiert und  man trifft  auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg, an welchem der
X 2 im Bereich  einer Schranke nach rechts abgeht .

 

Bökes Hof in Sicht

Lerchenspornweg

 

Unsere Rundwanderstrecke selbst aber führt hier geradeaus  und folgt nun  dem Wanderzeichen des Lerchenspornweges ( Weißes Rechteck auf schwarzem Spiegel) in Richtung Tevenhausen   durch Buchenwald . Es geht  nach  ein paar hundert Metern auf sich windendem Weg  dann bald nur noch  bergab.
Ein Forstwirtschaftsweg (Hohlenweg) wird geradeaus überquert und bald darauf  sind zwei mächtige alte Eichen erreicht, wo die Streckenführung nach links abbiegt .
Bei hier sehr steiler, bergabführender Wegeführung
(Vorsicht) wird die Randbebauung Tevenhausens durchquert und es ergeben sich einmalige Blicke  ins  Tal der Osterkalle, sowie  auf die gegenüberliegenden Anhöhen.

 

Kreuzung Hohlenweg

Alte Eichen bei Tevenhausen

 

 

Unten angekommen trifft man  auf die L961 (Heidelbecker-Strasse), wo die Strecke sich nun nach rechts wendet, am Gasthaus Tevenhauser-Krug vorbei bis zu einer scharfen Rechtskurve.
An dieser Stelle überquert die Strecke links abgehend  mittels einer Brücke die
Osterkalle und führt die Dorfstrasse leicht bergan  zur Tiefentaler Strasse, welcher  an  einer Eichenbaumgruppe mit Rastmöglichkeit vorbei, nach rechts gefolgt wird.

 

Osterkalle in neuem Bett

 

 

Nach ca. 100 Metern geht es dann nach links und sogleich wieder links von der asphaltierten Strasse weg , auf einen Waldwirtschaftsweg, welcher  langansteigend hinauf auf die Höhe des Rafelder Berges führt.
Auf diesem Weg bieten sich dem Wanderer rückwärtsschauend  sehenswerte Ausblicke  auf die
Lange Wand  und die dahinterliegenden Weserberge.
Eine Feldkante geradeausgehend passierend, treten wir alsbald in einen Buchenwald ein.

 

Blick auf Lange Wand

 

 

Beim darauffolgenden Auftreffen auf  einen alten Bekannten, den  querenden Karl- Bachler –Weg,  im Bereich einer Bank.  ( Diese Stelle bitte merken !! ) führt die Wanderung erst einmal weiter geradeaus  bis zum Austritt aus dem Wald auf eine freie Wiesenfläche.
An diesem Punkt  kann der Wanderer den Blick weit hinaus  auf
Lüdenhausen mit dem Hexenberg, Asendorf, Herbrechtsdorf und  den schon erwähnten Kleeberg in noch direkterer Sicht  auf sich wirken lassen .
Nun aber geht es ein Stück  des vorher gegangenen Weges noch einmal  zurück  bis zu jener  Bank, an  welcher der
X 4 auf der Anhöhe des Rafelder Berges Wegbegleiter wurde.

 

Blick von Rafelder Berg

 

 

Die Streckenführung wendet sich an dieser Stelle nach  rechts und  das Wanderzeichen  des Karl –Bachler –Weges wird nun Wegweiser  bis zum Ausgangspunkt der Wanderung sein.
Der Wanderer kann  nach etwa 200 Metern  rechts  in den Feldern einen kleinen Hügel sehen in welchem  ein sogenannter
Trigeometrischer Punkt mittels eines Steinobelisken steht. Hier befindet sich der höchste Punkt des Kalletals ( 332,5 m/NN).

 

Trigonometrischer Punkt

 

 

Weiter geht es nun, dem Waldweg  und dem X4 folgend  bergab, bis  der Weg im Bereich einer scharfen Rechtskurve geradeaus in einen gut zu erkennenden Hohlweg führt. Diesem wunderschönen  Verlauf  folgend, gibt es im unteren  Abschnitt linksseitig die Möglichkeit, im Bereich einer Wiesenfläche mit Ruhebank, weit hinaus zu schauen  über das Tal zu jenen Hügeln,  welche  zu Beginn der Wanderung erobert wurden .
Auch der Blick in nördlicher Richtung   über die Schlote  des Kraftwerks GKW Weser, hinüber  zur
Porta –Westfalica   sind ein  einmaliges,visuelles Erlebnis.

 

Schöne Sicht auf die Porta
Porta im Blick

 

 

Hier kann  man links das Wiehengebirge und rechts die Weserberge in ihrer sanften Struktur gut erkennen.
Die Strecke führt in der Folge weiter durch den Hohlweg bergab, trifft in ihrem Verlauf  alsbald auf einen querenden Forstweg, dem nach links gefolgt wird bis  zum Auftreffen auf  einen asphaltierten Wirtschaftsweg, wo man 
Heidelbeck und das Tal der Osterkalle in voller Breite vor sich sieht.
Hier führt die Strecke nach rechts, folgt  diesem Weg im gesamten Verlauf  leicht bergab und in einer Kurve nach links hinunter nach Heidelbeck .
Beim Auftreffen auf die schon  bekannte
( L961) und den  hier liegenden Schlosskrug , führt die Strecke   rechts  an der Gaststätte vorbei  die Kurstrasse hinauf .
Dann ist es geschafft, der Ausgangspunkt  ist erreicht und das Museum mit seinen vielfältigen Exponaten wartet  auf die Inaugenscheinnahme durch die  Wanderer.

 

Karl-Bachler-Weg nach Heidelbeck


Sicht auf Tevenhausen


Endpunkt

 

 

Öffnungszeiten sind auf der Internetpräsentation  der Gemeinde Kalletal www.kalletal.de   zu erfahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Wanderung  basiert auf Daten der Karte Nordlippisches Bergland, Ausgabe 2008
Maßstab 1: 25000 und ist  für Wanderer   in  4-5 gut Stunden zu schaffen, obgleich es teilweise steile Anstiege zu bewältigen gibt.
( von 170 m/NN bis auf  332,5 m/NN )
Aber die Einteilung der Kräfte und die richtige Verpflegung  sind das Maß der Dinge, würde der Wandervater Karl-Bachler schmunzelnd sagen .

 

 

 

 


FRISCH AUF

Berthold Schulz
Kalletaler Wanderwart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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