Dem Wichtel an der Nase vorbei…

Wanderung zum und um das Bergdorf Talle
Sie führt von Hohenhausen nach Talle und ist als Halbtageswanderung gedacht.

 

Der Taller Wichtel

 

 

 

 

 

 



X4: Karl-Bachler-Weg

 

Wir beginnen diese Reise auf Schusters Rappen in Hohenhausen am “Landhaus Lindenkrug” und folgen hier dem rechts am Gasthaus vorbeiführenden Wanderweg X4 (Karl–Bachler-Weg) in seinem Verlauf am Freibad vorbei zum Römerweg und dann rechts bergan.

 

vorbei am Lindenkrug

 

 

Nach Passieren des Hofes Weege biegen wir links in einen Feldweg ab, welchem wir bis zu einer Wegegabel folgen.

 

vorbei am Hof Weege

 

 

Hier gehen wir wieder links (X4 geht geradeaus weiter) und wandern vor dem Brunsberg entlang bis wir auf die Wohnbebauung Westorfs stoßen.
Auf dem Weg dorthin kann man vielfältige Einblicke in das Ortsbild Hohenhausens und des Kalletals genießen und auch die landschaftlichen Reize der sanften Hügel in der Ferne auf sich wirken lassen (
Wiehengebirge / Weserberge / Rafelderberg / Rotenberg / Selserberg etc).

 



 

 

In der Wohnbebauung angekommen, folgen wir der Strasse Brunsberg in ihrem Verlauf bergab bis wir auf die querverlaufende Westorfer Strasse treffen. Diese queren wir und gehen am Gasthaus “Zum Stillen Eck” links vorbei etwa 300 Meter die Talstrasse in südlicher Richtung zum Ortsausgang entlang.

 

Am Gasthaus Zum Stillen Eck gehen wir links vorbei.

 

 

Dort begeben wir uns in einen kleinen, links abgehenden, an einem einzelnen Haus vorbeiführenden Hohlweg, welcher uns in die Feldmark bringt.

 

Durch den Hohlweg in die Feldmark

 

 

Wir passieren eine rechts liegende Verdichterstation und überqueren geradeaus eine gepflasterte Zufahrt eines Anwesens, welches links in einer Mulde verborgen liegt. (Strasse Nordhang).
An der Feldkante geradeaus gehend, treffen wir auf die mit alten Eichen besetzte Waldkante des sich vor uns ausbreitenden
Albernberges.
Wir durchqueren diese Waldkante und treffen auf eine Feldfläche. Diese passieren wir linksseitig an der Waldkante entlang und kommen ins Wohngebiet.

 

Die Verdichterstation liegt rechts des Weges.

 

 

Nach ca. 100 Metern ist die sogenannte Himmelsleiter erreicht, welcher wir nicht in die Hölle, sondern zur Gaststätte “Alter Krug” abwärts folgen.

Eine Erfrischung und Stärkung ist sicherlich nicht schlecht, bevor man den danach anstehenden zweiten Abschnitt in Angriff nimmt.

Dieser beginnt unterhalb des „Alten Kruges“ am Petersborn, einer in Stein gefassten Quelle. Hier befindet sich auch ein Parkplatz für den eventuellen Rücktransport.

 

Der Alte Krug in Talle lädt ein zur Rast

 

 

Von dort aus geht es auf den zweiten Teil unserer Wanderung. Das Dorfstraßenschild „Kronshagenhof“ und ein Hinweisschild „Zum Wichtel“ zeigen uns den Weg. Einbiegend in die „Fliegenstraße“ und ihr bergab folgend, erreichen wir rechter Hand ein Gehöft. Weiter geht es einen geradeaus bergan führenden alten Hohlweg (er ist nicht markiert) entlang auf die Taller Höhen. Während des Aufstieges genießen wir, ab und an rückwärtsschauend, den Blick aufs langsam zurückbleibende Taller Kirchspiel.

 

Blick zurück aufs Taller Kirchspiel

Kalletalpfad

 

Wir stoßen dann auf einen querverlaufenden Wirtschaftsweg (A1), wo wir rechts abgehen. Nach etwa 100 Metern treffen wir auf den Kalletalpfad, welchem wir nach rechtsabbiegend folgen, und dem wir auf unserer Wanderung nun bis zum Bonstapel folgen werden (weißes K in weißem Kreis auf schwarzem Spiegel).

 

Richtung Wichtel

 

 

Zunächst aber begegnen wir einem besonderen Wichtel. Dieser Wichtel ist wahrlich ein Kunstwerk des Taller Heimatvereins und steht an einem einzigartigen Aussichtspunkt (324,4 Meter über NN).

 

Der Taller Wichtel

 

 

Schaut man durch die Röhre des Wichtels nach links, so blickt man zum Hermannsdenkmal und dem Bielsteinsender. Blickt man durch den Wichtel nach rechts, so hat man die Porta-Westfalica mit dem Wiehengebirge vor Augen.

 

Blick durch das Auge des Wichtels

 

 

Doch das nicht allein: Der freie Blick über Talle und den Albernberg sowie weitere herrliche Blicke über die sanfte Hügellandschaft begleiten uns, bis wir durch ein Waldgebiet herunter nach Niederntalle wandern.

 

Auf dem Weg nach Niederntalle

 

 

Wir überqueren die Kirchheider Straße, wandern durch eine Siedlung, gehen links am Grillplatz hinauf bis hin zur Traumquelle.

 

Taller Grillplatz

 

 

Weiter geht es durch das Waldgebiet des Obernberges

 

Im Waldgebiet des Obernberges

 

 

und des Rottberges.

 

Der Rottberg

 

 

Wir bewegen uns nun an der Grenze zum Kreis Herford.

 

Grenzweg zum Kreis Herford

 

 

Bald überqueren wir die Röntorfer Straße und treten in den Bonstapel ein. (Der Sage nach des Teufels Werk, welches er nicht fertig stellen konnte.)

 

 

 

Wir durchqueren  den alten Baumbestand und erreichen beim Abstieg eine Wegespinne.

 

An der Wegespinne geht es rechts weiter.

 

Hier verlassen wir den Kalletalpfad und folgen dem X3 (Cheruskerweg) und dem X4 (Karl-Bachlerweg) nach rechts, passieren eine Wegeschranke, treten in eine Eichenaufforstung und folgen diesem Weg bis zu einer Wegegabelung. Hier gehen wir geradeaus weiter, während uns der X4 nach links in Richtung Westorf / Hohenhausen verlässt. Immer dem X3 nach durchqueren wir den Wald, treten nach einer absteigenden Wegestrecke aus ihm heraus und wandern auf einem schmalen Wiesenpfad rechts am Buddenberg entlang bis wir auf den Eichhof treffen und diesen an einem Fischteich entlang geradeaus passieren.
Weiter geht es bis zur querenden
Westorfer Strasse / Erlengrund. Wir folgen dieser und dem hier auch verlaufenden X3 nach links bis zu einer hinter der Kurve liegenden Wohnbebauung, gehen in das Wohngebiet hinein, die Strasse Am Knapp leicht bergan und erreichen, dem Straßenverlauf immer folgend, am rechts liegenden Dorfgemeinschaftshaus vorbeiwandernd, wieder den Ausgangspunkt des zweiten Abschnittes unserer Wanderung.

Hier sollten wir es nicht versäumen, die hier am Berggarten trutzig liegende, im frühromanischen Baustil errichtete
Peterskirche in Augenschein zu nehmen.

 

 

 

Danach kann man sich, nach Stärkung in der Gaststätte oder mittels Rucksackverpflegung, vom Petersborn rückholen lassen oder, wenn man noch Reserven hat, die Himmelsleiter hinan den anfangs beschriebenen Weg nach Hohenhausen wieder auf Schusters Rappen in Angriff nehmen, wobei man natürlich je nach Ortskenntnis in Westorf auch an der Westorfer Strasse dann direkt nach Hohenhausen gelangen kann, ohne nochmals am Brunsberg entlang zu gehen.

 

 

 

 


Wanderstrecke: ca. 15 km
Wanderzeit: ca. fünf Stunden
Wanderkarte: Nordlippisches Bergland
Einkehrmöglichkeit:
Alter Krug in Talle

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Ein frohes
FRISCH AUF

Berthold Schulz
Kalletaler Wanderwart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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